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Photovoltaik-Förderungen und Finanzierung 2026 – So sparen Sie beim Kauf Ihrer Solaranlage

Inhalt dieses Artikels

Wer sich 2026 für eine Photovoltaikanlage entscheidet, profitiert weiterhin von attraktiven staatlichen Rahmenbedingungen. Klassische Bundeszuschüsse für Solaranlagen gibt es heute nicht mehr – sparen können Sie beim Kauf trotzdem.

Neben der Umsatzsteuerbefreiung, der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung und günstigen Finanzierungsmöglichkeiten kommen je nach Wohnort zusätzlich regionale Förderprogramme infrage. Dieser Beitrag zeigt, welche Vorteile sich derzeit nutzen lassen und worauf Sie dabei achten sollten.

0 % Umsatzsteuer – Sie sparen bereits beim Kauf

Ein großer Vorteil für private Hausbesitzer bleibt auch 2026 bestehen: Für viele Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden fällt keine Umsatzsteuer an. Sie erhalten die Anlage samt der wesentlichen Komponenten mit 0 % Mehrwertsteuer:

  • Solarmodule
  • Wechselrichter
  • Batteriespeicher
  • Unterkonstruktion
  • Energiemanagement
  • Montage

Bei einer Investition von mehreren tausend Euro macht das einen erheblichen Unterschied – und zwar sofort, ohne Antrag und ohne Wartezeit. Anders als ein Zuschuss senkt die Steuerbefreiung Ihre Anschaffungskosten unmittelbar.

Ob Ihr Vorhaben unter die Befreiung fällt, hängt an Gebäudeart und Anlagengröße. Wir sagen Ihnen vor der Beauftragung verbindlich, was für Ihr Objekt gilt.

Für überschüssigen Solarstrom erhalten Sie eine Einspeisevergütung

Ihre Photovoltaikanlage produziert tagsüber häufig mehr Strom, als Sie gerade benötigen. Dieser Überschuss geht automatisch ins öffentliche Netz, und dafür erhalten Sie eine gesetzlich garantierte Vergütung.

Für Anlagen bis 10 kWp, die derzeit in Betrieb genommen werden, beträgt die Vergütung bei der üblichen Überschusseinspeisung 7,78 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Der Satz wird zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme festgelegt und anschließend für 20 Jahre zuzüglich des Inbetriebnahmejahres garantiert.

Wichtig zu wissen: Die Vergütungssätze für neue Anlagen werden gesetzlich regelmäßig angepasst. Der hier genannte Wert ist der Stand im Juli 2026 – für Ihre Planung nennen wir Ihnen den Satz, der zu Ihrem Inbetriebnahmetermin gilt.

Eigenverbrauch ist meist wirtschaftlicher

So attraktiv die Vergütung ist – in den meisten Einfamilienhäusern lohnt sich vor allem der Eigenverbrauch. Jede Kilowattstunde, die Sie selbst nutzen, müssen Sie nicht mehr vom Energieversorger kaufen. Da der Haushaltsstrompreis deutlich über der Einspeisevergütung liegt, ist selbst verbrauchter Solarstrom in der Regel mehr wert als eingespeister.

Deshalb planen wir Anlagen so, dass möglichst viel des erzeugten Stroms direkt im Haushalt bleibt. Die Einspeisung ist die Verwertung des Rests, nicht das Ziel.

Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch

Mit einem Batteriespeicher sichern Sie überschüssigen Solarstrom für die Abend- und Nachtstunden. Das hebt den Eigenverbrauch deutlich und senkt gleichzeitig den Strombezug aus dem Netz. Je nach Verbrauchsverhalten sind häufig folgende Werte erreichbar:

SystemTypischer Autarkiegrad*
Photovoltaikanlage ohne Speicherca. 35–55 %
Photovoltaikanlage mit Speicherca. 65–85 %

* Die tatsächlichen Werte hängen unter anderem von der Größe der Anlage, Ihrem Stromverbrauch, dem Verbrauchsverhalten, der Dachausrichtung sowie möglichen zusätzlichen Verbrauchern wie Wärmepumpe oder Elektroauto ab.

Wann sich ein Speicher rechnet und wann die Anlage ohne ihn wirtschaftlicher ist, rechnen wir im Beitrag Photovoltaik mit Speicher oder ohne an einem Beispiel durch.

Photovoltaikanlage finanzieren statt Eigenkapital einsetzen

Nicht jeder möchte eine Photovoltaikanlage vollständig aus eigenen Mitteln bezahlen. Viele Hausbesitzer entscheiden sich deshalb für eine Finanzierung. Deren Vorteile:

  • Planbare Monatsraten statt einer einmaligen großen Summe.
  • Sofort niedrigere Stromkosten, die der Rate gegenüberstehen.
  • Eigenkapital bleibt erhalten – als Rücklage oder für anderes.
  • Mehr Spielraum für weitere Modernisierungen, etwa Heizung oder Wallbox.

Welches Modell sinnvoll ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.

KfW-Kredit 270

Für Photovoltaikanlagen steht weiterhin das Programm KfW 270 – Erneuerbare Energien Standard zur Verfügung. Finanzieren lassen sich darüber unter anderem:

  • Photovoltaikanlagen
  • Batteriespeicher
  • Planungskosten
  • Installationskosten
  • notwendige Nebenleistungen

Der Antrag läuft über Ihre Hausbank oder einen Finanzierungspartner – und er muss grundsätzlich vor Beginn des Projekts gestellt werden. Wer erst beauftragt und dann an die Förderung denkt, verliert sie.

Regionale Förderprogramme

Neben den bundesweiten Regelungen bieten einzelne Städte, Gemeinden und Energieversorger eigene Programme an. Diese unterscheiden sich teilweise erheblich und ändern sich regelmäßig – manche laufen aus, sobald der Topf leer ist.

Je nach Wohnort gefördert werden können zum Beispiel:

  • Batteriespeicher
  • Wallboxen
  • Energiemanagementsysteme
  • Photovoltaikanlagen
  • Kombinationen aus Photovoltaik und Wärmepumpe

Wir prüfen für Sie, welche Programme zum Zeitpunkt Ihres Projekts tatsächlich verfügbar sind.

Unser Tipp: Die Planung wiegt schwerer als der Zuschuss

Viele Interessenten schauen zuerst auf mögliche Förderungen. Eine Förderung ist ein angenehmer Bonus – entscheidend ist aber, dass die Anlage als Ganzes wirtschaftlich sinnvoll geplant wird. Eine gut dimensionierte Anlage spart über zwanzig Jahre häufig deutlich mehr Geld als ein einmaliger Zuschuss.

Wie viel das konkret ist, rechnen wir im Beitrag Lohnt sich eine Photovoltaikanlage noch? an einem Einfamilienhaus mit 10 kWp und Speicher durch – inklusive Amortisationszeit.

Deshalb betrachten wir bei jeder Planung:

  • Ihren Stromverbrauch
  • Ihre Dachfläche
  • Ihre künftigen Pläne, etwa Wärmepumpe oder Elektroauto
  • den erreichbaren Eigenverbrauch
  • die passende Speichergröße
  • die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage

So erhalten Sie keine Standardlösung, sondern eine Anlage, die langfristig zu Ihrem Gebäude und Ihrem Energiebedarf passt.

Fazit

Auch 2026 lohnt sich die Investition in eine Photovoltaikanlage. Sie profitieren von 0 % Umsatzsteuer, einer gesetzlich garantierten Einspeisevergütung, günstigen Finanzierungsmöglichkeiten und möglicherweise einem regionalen Programm.

Noch wichtiger als jede einzelne Förderung ist die individuelle Planung: Erst wenn Anlagengröße, Speicher und Stromverbrauch zueinander passen, holen Sie das Maximum aus Ihrer Investition.

Als regionaler Fachbetrieb begleitet Autena Sie von der ersten Beratung über Planung und Installation bis zur Inbetriebnahme. Auf Wunsch übernehmen wir auch die Abstimmung mit Netzbetreiber und Behörden – damit Sie sich um nichts kümmern müssen.

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